Experimentelle Methoden in der Mechanik
13-I2-M006

Experimentelle Methoden in der Mechanik

Die Basis jeder modellhaften Beschreibung der Natur ist die Beobachtung ihres Verhaltens. Soll z.B. das Spannungs-Dehnungsverhalten eines Werkstoffes beschrieben werden, benötigt man zunächst experimentelle Daten aus geeigneten Versuchen. Erst wenn genügend Informationen vorliegen, kann das gesuchte Verhalten mittels geeigneter Hypothesen beschrieben werden.

Experimentelle Methoden bilden somit die Grundlage für die mechanische Beschreibung von Strukturen:

  • Wie verhält sich Stahl, wenn daran gezogen wird?
  • Was passiert, wenn man Aluminium zyklisch beansprucht?
  • Sind Risse eigentlich schlimm?
  • Kann man Dehnungen messen?
  • Wieso kann man mit Fotos Verformungen messen?

Das Modul vermittelt in den Vorlesungseinheiten die erforderlichen Grundlagen und Zusammenhänge, die für eine mechanische Grundcharakterisierung von (metallischen) Werkstoffen erforderlich sind. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden zu den einzelnen Lehrinhalten Labortermine durchgeführt, in denen die graue Theorie experimentell geprüft wird.

Nach Abschluß des Moduls können Studierende:

  • verschiedene mechanische Versuche durchführen und Versuchspläne erstellen,
  • die wichtigsten Versuchsaufbauten erklären und beschreiben,
  • mögliche Fehlerquellen bei der Versuchsdurchführung identifizieren,
  • experimentelle Ergebnisse nachvollziehen, auswerten und interpretieren sowie einen technischen Versuchsbericht erstellen,
  • experimentelle mit theoretischen Ergebnissen vergleichen und Abweichungen oder Unstimmigkeiten deuten,
  • innerhalb eines Teams einen aktiven wissenschaftlichen Dialog führen,
  • die Ergebnisse in geeigneter Form darstellen und präsentieren.

Organisatorisches

CP Sprache Studiengang Empfohlene
Vorraussetzungen
Studienleistung Prüfung Semester Lehrveranstaltungs-
nummer
6* Deutsch M.Sc Technische
Mechanik
keine Fachprüfung Sommer 13-I2-0014-tt und
13-I2-0015-ue
* Credit Points für Module können je nach Studienordnung von den hier angegebenen abweichen

Lehrinhalte

  • Einführung
  • Der Zugversuch
  • Quasistatische Kennwerte
  • IST: der Incremental Step Test
  • DIC: Digital Image Correlation
  • RiFo: Rissfortschritt
  • DMS: Taktile Dehnungsmessung
RiFO: Risswachstumskurve a über n mit Ermittlung der Rissfortschrittsrate da/dn.
RiFO: Risswachstumskurve a über n mit Ermittlung der Rissfortschrittsrate da/dn.

Dozent:innen

  Name Kontakt
Bild: Heinz Thomas Beier
Dr.-Ing. Heinz Thomas Beier
Leitung: Experimentallabor Werkstoffmechanik
+49 6151 16-23081
L5|06 513